Industrie und HTLs: Gemeinsam zur Exzellenz

Auf Einladung der IV-Vorarlberg und der Sparte Industrie trafen sich Pädagogen der Vorarlberger HTLs sowie interessierte Vertreter der Industrie zu einem gemeinsamen Austausch.

Bildung & Gesellschaft
HTLs - Gemeinsam zur Exzellenz

„Die Bildung, das Wissensmanagement, die Mentalität und den Hausverstand der Menschen kann Vorarlberg noch stärker als Wettbewerbsvorteile nützen“, heißt es wörtlich in der Industriestrategie der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Dies nahmen die Vertreter der Industrie zum Anlass, am 13. April zu einer gemeinsamen Veranstaltung aller Pädagogen der heimischen HTLs und Vertretern der Industrie in die Hohenemser Otten Gravour einzuladen. Rund 130 Lehrpersonen und die HTL-Führungsebene von Bregenz, Rankweil und Dornbirn sowie Vertreter aus den Unternehmen und Personalverantwortliche folgten der Einladung zu einem Dialog über die Entwicklungen und Anforderungen einer zukunftsorientierten Ausbildung des Techniknachwuchses.

Vom Mittelmaß zur Exzellenz
Nach den Begrüßungsworten vom Obmann der Sparte Industrie, Georg Comploj, präsentierte IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg den Gästen die Strategie für ein wettbewerbsfähiges, lebenswertes Industrieland Vorarlberg, die seit Jahresbeginn für viel Beachtung im Land sorgt. Er unterstrich dabei auch die Bedeutung der HTLs, die in der Industriestrategie unter anderem konkret in den Maßnahmen zur Bildungsinfrastruktur und MINT-Initiative angesprochen sind. Den zweiten Vortrag hielt mit Christoph Hinteregger der Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie in der Wirtschaftskammer. Er lobte die „employability“ der HTL-Absolventen und dankte allen anwesenden Lehrkräften für ihr Engagement. Die Kooperation der Vorarlberger Industrie mit den Höheren Technischen Lehranstalten Vorarlbergs ist traditionellerweise eine sehr intensive und erfolgreiche. HTL-Absolventen sind in den Betrieben heiß begehrt und erfüllen wichtige Schlüsselfunktionen. Sie sind damit wesentlich für den Erfolg in den Unternehmen mitverantwortlich.

Podiumsdiskussion mit reger Beteiligung
In der abschließenden Podiumsdiskussion mit Präsident Ohneberg, Bildungssprecher Hinteregger und den drei Direktoren der heimischen HTLs ging es um Erwartungen und Wünsche der HTLs an die Industrie, bürokratische Hürden im Schulalltag sowie um Verbesserungsvorschläge in der Verwaltung. Einig waren sich alle Direktoren, dass mehr Schulautonomie, Personalhoheit und das Management der eigenen Gebäude wesentliche Erleichterungen und Verbesserungen mit sich bringen würden. Die Industrievertreter auf dem Podium nahmen viele Vorschläge und Wünsche auf und man war sich einig, dass man zukünftig noch enger zusammenarbeiten müsse. Der Startschuss für eine noch intensivere Kooperation war gelungen.

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