Vom Kirchturmdenken zur Exzellenz

„Vom Kirchturmdenken zur Exzellenz“ hieß es beim IV-Neujahrsempfang vor 400 prominenten Gästen, bei dem Präsident Martin Ohneberg in seiner Neujahrsansprache das in einem halbjährigen Prozess mit Mitgliedern und Entscheidungsträgern erarbeitete Konzept „Vorarlbergs urbaner Weg“ vorstellte.

IV-Präsident Martin Ohneberg

„Vorarlbergs urbaner Weg“ ist die konsequente Weiterentwicklung der vor einem Jahr präsentierten Industriestrategie und bündelt und präzisiert ein Drittel der damals vorgestellten Maßnahmen, die allesamt in Vorarlberg umsetzbar sind. Es geht darum urbane Elemente strategisch in den – zu erhaltenden, attraktiven – Lebensraum Vorarlberg einzubauen. So kann vor allem den Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften und bei Grund und Boden gezielt gegengesteuert werden.

Der Trend zur Urbanisierung, also der Trend zum städtischem Leben und Arbeiten mit hoher Lebensqualität, macht auch vor Vorarlberg nicht halt. Der Ballungsraum Rheintal/Walgau liegt im Vergleich mit der Lebensqualität der besten europäischen Metropolen in fast allen definierten Erfolgskriterien über dem Mittelmaß, insbesondere beim Ballungsraum-Management, den Bildungseinrichtungen und der Mobilität besteht aber Potential nach oben. Es geht aber nicht darum, Vorarlberg zu einer simplen Großstadt zu entwickeln, sondern den eigenen Vorarlberg Weg in einer guten Balance zwischen ländlicher und städtischer Entwicklung zu finden und umzusetzen.

Das Big Picture

Vorarlberg lässt sich mit seinen knapp 390.000 Einwohnern und im Sinne des „Vorarlberger urbanen Wegs“ in zwei große Einheiten unterteilen und reduzieren:

  1. Der Ballungsraum Rheintal/Walgau – also „Vorarlberg Stadt“, wo 80 Prozent der Bevölkerung leben – gleichzeitig das Hauptaugenmerk von „Vorarlbergs urbanem Weg“
  2. Die Talschaften abgehend vom Ballungsraum – also „Vorarlberg Land“

Die Maßnahmen

Anhand von 10 Erfolgskriterien für hohe Lebensqualität in den europäischen Top-Standorten wurde ein Maßnahmenkatalog für Vorarlberg aufgezeigt. Es sind bewusst auch Maßnahmen enthalten, die erst auf den zweiten Blick industrierelevant sind, gesellschaftspolitisch aber von großer Bedeutung sind. Alle Details sind in der Broschüre „Vom Kirchturmdenken zur Exzellenz – Vorarlbergs urbaner Weg“ nachzulesen. Darin beschrieben wird auch der Prozess hin zu einem echten Zukunftskonzept für Urbanität in Vorarlberg. Die Industriellenvereinigung steht als Mitdenker und Unterstützer sehr gerne zur Verfügung.

Wir laden wieder alle Akteure und Entscheider ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen und aktiv die Zukunft Vorarlbergs zu gestalten – für ein wettbewerbsfähiges, lebenswertes Industrieland Vorarlberg!

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