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[ 02.07.2010 ]
Getzner Werkstoffe feiert NeubaueröffnungWachsende Nachfrage erfordert Standorterweiterung in BürsAm 2. Juli 2010 feierte Getzner Werkstoffe GmbH die offizielle Eröffnung des Erweiterungsbaus in Bürs. Insgesamt wurden 17 Millionen Euro in den Standort investiert. 90 Prozent des Auftragsvolumens gingen an regionale Betriebe. Der Grund für den Ausbau war die positive Marktentwicklung im Bereich der Schwingungstechnik.
Was vor zwei Jahren mit einem offiziellen Spatenstich begann, ist nun fertiggestellt: Am 2. Juli 2010 feierte Getzner Werkstoffe GmbH die Eröffnung des Erweiterungsbaus in Bürs. Im Zuge des Projekts wurden die Produktions- und Lagerflächen, das Bürogebäude und der Versandbereich erweitert. Überdies gab es eine Erweiterung des Maschinenparks. „Mit einer Investition von 17 Millionen Euro ist dies die umfangreichste Erweiterung in der 40-jährigen Firmengeschichte. 90 Prozent des Auftragsvolumens gingen an regionale Betriebe", erklärt DI Peter Burtscher, Leiter der Unternehmensentwicklung und Verantwortlicher für die Erweiterung des Bürogebäudes. Eine Besonderheit sind auch die neuen Umwelttechnologien: „Wir haben im neuen Haustechnikkeller jetzt eine Wärmepumpe und arbeiten ab sofort mit Wärmerückgewinnung", fasst Produktionsleiter Dr. Michael Hecher, der für das Bauteam und die Produktionserweiterung verantwortlich war, zusammen. Auch der Eingangsbereich mit Foyer und Schauraum ist völlig neu. Helle, offene Kommunikationspunkte, wie der ‚Treffpunkt', die Bibliothek, verschiedene Aufenthaltsräume und eine Dachterrasse, laden zum Verweilen ein.
Wertschöpfung bleibt im Land Unter den Festrednern am Freitag waren Landesrat Siegi Stemer, Bürgermeister Helmut Zimmermann sowie Architekt Erich Steinmayr. „Die Standorterweiterung fördert die Vorarlberger Wirtschaft. Weiters profitiert die Region davon, dass wir durch die Betriebserweiterung unser Know-how in Vorarlberg bündeln können. Wir werten somit den Standort Bürs auf", unterstrich Geschäftsführer Dr. Roland Pfefferkorn in seiner Begrüßungsrede. Auch Bürgermeister Zimmermann bekräftigte in seiner Ansprache: „Getzner Werkstoffe ist seit Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Region. Absolventen der HTL, der FH oder der TU finden dort ein hervorragendes Arbeitsumfeld und sehr gute Karrierechancen vor." Im Anschluss an die Festansprachen nutzten zahlreiche Gäste die Möglichkeit zum Rundgang. Unter ihnen: Mag. Michaela Wagner und Ing. Hubert Bertsch von der Industriellenvereinigung Vorarlberg, Mandi Katzenmayer, Bürgermeister von Bludenz, Dr. Johannes Nöbl, Bezirkshauptmann von Bludenz, Manfred Rein, WKV Präsident und Andreas Gassner, Beirat der Getzner Mutter & Cie. Mit den neuen Büroarbeitsplätzen entspricht Getzner Werkstoffe dem gestiegenen Personalbedarf: Das Unternehmen wächst nachhaltig und sucht laufend qualifizierte Unterstützung.
Der Weltmarkt ruft Der Erweiterungsbau war die logische Konsequenz auf die steigende Nachfrage nach professionellen Lösungen der Schwingungstechnik am Weltmarkt. Die High-Tech-Werkstoffe von Getzner sind auf der ganzen Welt im Einsatz: Sie isolieren Schwingungen in Eisenbahnfahrwegen, Fundamenten oder ganzen Gebäuden. Aktuell arbeitet der Schwingungsexperte beispielsweise an einem Großauftrag der chinesischen Bahn. Der Umsatz von Getzner ist in den letzten Jahren um durchschnittlich 20 Prozent gestiegen. „Die positive Entwicklung der internationalen Märkte im Bereich der Schwingungstechnik lässt Getzner Werkstoffe kontinuierlich wachsen", freut sich Dr. Roland Pfefferkorn.
Getzner Werkstoffe GmbH Die Getzner Werkstoffe GmbH ist Spezialist für Schwingungsisolierungen und wurde 1969 als Tochter der Getzner, Mutter & Cie. gegründet. Die Lösungen basieren auf den in Bürs entwickelten und hergestellten Werkstoffen Sylomer® und Sylodyn®. Sie kommen in den Bereichen Bahn, Bau und Industrie zum Einsatz. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte weltweit.
Weitere Informationen: Getzner Werkstoffe GmbH T: +43-5552-201-1862
Wanda Mikulec-Schwarz ikp Vorarlberg GmbH T: +43-5572-398811
[ Andreas Ganahl , Getzner ]
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