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[ 21.06.2010 ]
Präzision geht über allesLingenhöle Technologie in Feldkirch gilt in Fachkreisen als Pionierunternehmen für Technologie.Die Lingenhöle Technologie GmbH, die im Industriegebiet Runa in Feldkirch ihren Standort hat, ist auf die mechanische Fertigung und Wärmebehandlung von Stahl nach Zeichnungen und Vorschriften ihrer Kunden spezialisiert. Dazu kommt seit 2004 noch der Unternehmensbereich Turbinenbau für Kleinwasserkraftwerke. Dabei steht höchste Präzision im Vordergrund. „Vom Rohmaterial bis zum Fertigteil und zur Montage von Baugruppen können bei uns sämtliche Bearbeitungsvorgänge ohne Zwischentransporte in ein und demselben Betrieb abgewickelt werden", erläutert Ing. Klaus Lingenhöle, der den Betrieb seit letztem Jahr leitet. Gegründet wurde das Unternehmen 1991 von Komm.-Rat Erich Lingenhöle. Er hat es durch ein Management- Buyout einer Tochterfirma der Netstal GmbH erworben. „Ich habe mir damals gedacht, wenn sich Vorarlberg weg vom Textil und hin zur Metall- und Elektroindustrie bewegt, dann muss Platz für mich sein", erinnert er sich. Er gilt in Fachkreisen als Pionier bei Innovationen und der Anwendung neuester Technologien.
1000 Tonnen Stahl jährlich Das Dienstleistungsunternehmen ist für rund 400 Kunden tätig. Der Exportanteil ist 65 Prozent. Jährlich werden rund 1000 Tonnen Stahl verarbeitet. Was unterscheidet Lingenhöle von seinen Mitbewerbern? Dazu Klaus Lingenhöle: „Die meisten anderen, die Maschinen bauen, haben nicht die Produktionstiefe wie wir, und genau das ist unsere Stärke." Rohstähle werden zu jenen Werten veredelt, die die Kunden jeweils hinsichtlich Härte, Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit usw. brauchen. Und Klaus Lingenhöle weiter: „Auf modernsten Anlagen führen wir verschiedene Wärmebehandlungen durch. Aufgrund der Werkstoffauswahl und der geforderten Anforderungen an die Oberfläche der Bauteile der Kunden, können wir die jeweils optimale Wärmebehandlung anbieten. Neue Lösungen bietet den Kunden auch die thermisch-chemische Schichttechnologie." Die Wärmebehandlung eines Werkstücks ist aber nur ein Arbeitsschritt in der zumeist umfangreichen Herstellungskette vom Rohling bis zum fertigen Teil, den das Werkstück bei Lingenhöle durchläuft. Die mechanische Fertigung verfügt über modernste CNC- und DNC-gesteuerte Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen, mit denen hochpräzise Bauteile hergestellt werden. Besonders unterstreicht Klaus Lingenhöle, dass in den Bereichen Drehen, Rundschleifen und Richten Werkstücke mit einer Länge bis 6000 Millimeter bearbeitet werden können und ein modernes PPS-System im Einsatz ist, das die Aufträge disponiert. [ VN ]
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