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[ 06.04.2010 ]
20 Bahnen für SotschiDoppelmayr-Wolfurt erschließt Austragungsorte für die Olympischen Spiele 2014.Der weltweit tätige Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr in Wolfurt wird für die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi nach heutigem Stand im Endausbau über 20 Anlagen errichten. Wie Doppelmayr-Marketing-Chef Ekkehard Assmann gegenüber den Vorarlberger Nachrichten dazu ausführt, wird sich die Auftragssumme dafür insgesamt im „mittleren zweistelligen Euro-Millionenbereich" bewegen. Damit ist Doppelmayr der größte Auftragnehmer aus Sotschi in Vorarlberg und liegt auch unter den dort tätigen anderen österreichischen Unternehmen, z. B. dem „Bauriesen" Strabag, im Spitzenfeld.
Mit großem Startvorteil Die Austragungsorte für die Olympischen Spiele 2014 befinden sich rund 50 Kilometer von Sotschi entfernt im Kaukasus. Im Skigebiet „Laura" des russischen Energieriesen Gazprom konnte sich Doppelmayr schon 2006 durch den Bau von sechs Bahnen, die ein Hochplateau auf 1500 Meter Seehöhe erschließen, einen maßgeblichen Startvorteil für die Errichtung weiterer Anlagen in der Region sichern. Assmann: „Mit dem Bau der Doppelmayr-Seilbahnen werden diese Gebiete teilweise schon vor, aber auch nach den Olympischen Spielen sowohl für den Winter- als auch den Sommertourismus (Wanderregion) nachhaltig erschlossen."
„Klarer Marktführer" Und Assmann weiter: „Seit 2001 hat Dopelmayr in den GUS-Staaten über 50 Anlagen errichtet. Damit sind wir dort sowie in den osteuropäischen Staaten heute klarer Marktführer." In desem Absatzgebiet wird bei Doppelmayr ein Umsatzanteil von knapp zehn Prozent erwirtschaftet. Mit 1050 Beschäftigten in Vorarlberg ist laut den VN-Top-100 Doppelmayr auf Rang 5. An anderen Standorten sind weitere 1610 Mitarbeiter beschäftigt. 2009 wurde ein Gesamtumsatz von 616 Mill. Euro erwirtschaftet, das war ein Minus von neun Prozent. 77 Lehrlinge wurden ausgebildet, das gesamte Investitionsvolumen lag im Vorjahr bei 31 Mill. Euro. [ VN ]
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