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[ 12.03.2010 ]
Hypo Vorarlberg konnte Ergebnis 2009 verbessernEGT von 57,3 Mill. Euro gegenüber 50 Mill. Euro 2008, höhere Dividendenausschüttung vorgeschlagen.Die Hypo Landesbank Vorarlberg konnte im Geschäftsjahr 2009 ihr konzernweites Ergebnis (EGT) um 14,6 Prozent auf 57,3 Mill. Euro steigern. Man werde der Hauptversammlung eine entsprechend höhere Dividendenausschüttung von insgesamt 10,25 Mill. Euro (+17 Prozent) vorschlagen, so Vorstandsvorsitzender Jodok Simma bei der Präsentation der Bilanz 2009. „Wir können mit dem Jahr 2009 sehr zufrieden sein", so Simma - auch wenn die Vergleichbarkeit der Bilanzsumme von 13,4 Milliarden Euro durch den Verkauf der Liechtenstein-Tochter nur eingeschränkt möglich sei. Der Banken-Chef bestätigte, dass man die Hypo Liechtenstein „von der Ertragsseite her" nicht gerne verkauft habe, die Entwicklung der Kundenschicht am Finanzstandort Liechtenstein passe aber nicht zu einer Vorarlberger Landesbank. Der Verkauf der Tochter habe der Hypo im vergangenen Jahr einen Netto-Ertrag von 22 Mill. Euro gebracht, in den vergangenen zehn Jahren habe man 20 Mill. Franken (13,7 Mill. Euro) an Dividenden verdient.
Neue Potenziale Nach wie vor sei die Hypo Vorarlberg vor allem eine Unternehmens-, Wohnbau- und Veranlagungsbank. Trotz der Krise sei in diesen Hauptgeschäftsfeldern ein ansprechendes Ergebnis möglich gewesen. „Wir sind durchaus über die Landesgrenzen als verlässlicher Partner bekannt und konnten neue Kundenpotenziale erschließen", so Simma. Der Name Hypo habe im vergangenen Jahr zwar „etwas gelitten", die Kunden seien aber in der Lage, hinsichtlich zu differenzieren, verweist Simma auf die von Skandalen erschütterte und mittlerweile verstaatlichte Kärntner Hypo Alpe Adria. Die Kunden der Hypo Vorarlberg hätten das Krisenjahr 2009 „halbwegs gut bewältigt". Die Unternehmen würden deshalb etwas optimistischer, aber noch nicht euphorisch ins Jahr 2010 blicken. „Es gibt eine gewisse wirtschaftliche Stabilisierung. Wir rechnen mit niedrigen Wachstumsraten", sagt Simma.
Eigenmittelquote erhöht Der Umfang der von der Hypo Vorarlberg vergebenen Kredite hat im vergangenen Jahr indes um 4,1 Prozent zugenommen, wie der zuständige Vorstand Johannes Hefel ausführte. Dabei entfielen zwei Drittel der Privatkredite auf Vorarlberger Bürger, knapp 25 Prozent auf das restliche Österreich und zehn Prozent auf die Niederlassung in St. Gallen. Der Fremdwährungsanteil sei mit 59,6 Prozent (2008: 61,8 Prozent) rückläufig. Die Risikokosten stiegen für die Hypo Vorarlberg von 16 auf 34 Millionen Euro. Vorstand Michael Grahammer spricht trotzdem von einer „erfreulichen Entwicklung". Man sei damit auf dem Niveau von 2007 angelangt, nachdem es 2008 laut Grahammer die „niedrigsten Risikokosten der vergangenen 20 Jahre" gab. Erfreulich entwickelt habe sich auch die Eigenmittelquote: „Hier liegen wir deutlich über dem Schnitt der 25 größten österreichischen Banken", betont Grahammer. [ VN ]
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