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[ 01.03.2010 ]
V-Research erhält Förderzuschlag für ein mehrjähriges ForschungsprojektDie V-Research GmbH wurde im Rahmen des Kompetenzzentren-Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) im Jahr 2004 gegründet mit dem Ziel, die Vorarlberger Industriebetriebe bei Ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben nachhaltig zu unterstützen.„Wir verstehen uns als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft", erklärt Dr. Cord Henrik Surberg, Geschäftsführer von V-Research.
Das Kompetenzzentren-Programm COMET „Competence Centers for Excellent Technologies" wurde im Jahr 2006 gestartet. Es löste die 1998 gestarteten Vorgängerprogramme ab. COMET umfasst drei Programmlinien: K2- und K1-Zentren, sowie K-Projekte. Die K-Projekte mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren sind innovative Initiativen, in denen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten.
Mit der Empfehlung der Jury zur Förderung von 15 neuen K-Projekten aus dem Kompetenzzentren-Programm COMET wurde ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Forschungs- und Wirtschaftspolitik erreicht. Damit besteht die Landkarte der Exzellenzzentren jetzt aus fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25 K-Projekten. Insgesamt stehen während der gesamten Laufzeit des COMET-Programmes rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen zur Verfügung. Das Programm wird vom Infrastrukturministerium (BMVIT)und vom Wirtschaftsministerium (BMWFJ) finanziert sowie von der Österreichischen Forschungsförderungs-gesellschaft (FFG) abgewickelt. "Wir haben mit dem Förderprogramm COMET die Landkarte der Spitzenforschung in Österreich neu definiert", kommentierte Infrastrukturministerin Doris Bures die Empfehlung der Jury. "Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden", ergänzt Mitterlehner.
"Die thematische Bandbreite der von der Jury zur Förderung empfohlenen 15 neuen K-Projekte reicht von Materialforschung, Informationstechnologien, erneuerbare Energien und Maschinenbau bis hin zu Licht, Logistik und Life Sciences", erläutern die FFG Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Bei der regionalen Verteilung zeigt sich folgendes Bild: Steiermark (4), Oberösterreich (3), Niederösterreich-Vorarlberg-Wien (2), Kärnten und Salzburg (1).
Mit dem K-Projektantrag ProDSS „Integrated Decision Support Systems for Industrial Processes" hat sich V-Research als einer der 15 Gewinner des 3. Calls dieses Strukturförderprogramms positionieren können. Während der nächsten fünf Jahre werden nun in einer Forschungskooperation bestehend aus namhaften Vorarlberger Unternehmen und renommierten internationalen Forschungseinrichtungen unter der Führung von V-Research neue Methoden und Instrumente zur Unterstützung von Entscheidungen in industriellen Prozessen erarbeitet. „Mit dem neu bewilligten Förderprojekt werden wir den in den letzten fünf Jahren erarbeiteten Forschungsschwerpunkt auch in Zukunft bei V-Research vertiefen und unseren Industriepartnern innovative Lösungen für die Planung und Steuerung Ihrer Prozesse zur Verfügung stellen.", erklärt Dr. Christian Hillbrand, der designierte Leiter des K-Projektes.
So sollen unter anderem Techniken und Werkzeuge zum Identifizieren und Bewerten von Entscheidungsalternativen durch vereinfachte Anwendung von Simulation und mathematischer Optimierung entwickelt werden. Als besondere Herausforderung dabei sollen technologische Möglichkeiten untersucht werden, wie Prozessketten über Unternehmensgrenzen hinweg optimiert werden können, ohne dass dabei vertrauliche Informationen der einzelnen Betriebe offen gelegt werden müssen. Dabei bedient sich das Konsortium einer Simulationstechnologie, die ursprünglich aus dem Verteidigungsbereich stammt, für die jedoch außerhalb der Forschung bislang keine zivilen Anwendungsfelder geschaffen werden konnte. Ein weiteres wichtiges Forschungsfeld ist die automatische Konstruktion von Baugruppen und ganzen Produkten und gleichzeitiger Optimierung der späteren Herstellungskosten. „Unsere bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass Konstruktionsaufwände mittels mathematischer Verfahren um bis zu 90% reduziert werden können", erklärt Hillbrand das wirtschaftliche Potenzial dieses Gebietes.
Nach endgültiger Genehmigung durch die zuständigen Ministerien werden dem Konsortium Fördermittel im Gesamtausmaß von ca. EUR 3,3 Mio. zufließen. Diese Summe wird zu einem Drittel durch das Land Vorarlberg und zu zwei Dritteln durch den Bund bereitgestellt. Zusammen mit den Beiträgen der Unternehmens- und Wissenschaftspartner steht somit für die Durchführung des Forschungsvorhabens insgesamt ein Projektvolumen von ca. EUR 8,4 Mio zur Verfügung.
V-Research-Geschäftsführer Dr. Cord Henrik Surberg freut sich über den zweiten großen Erfolg seines Teams. „Bereits im Oktober erhielten wir den Förderzuschlag für den Aufbau eines internationalen Exzellenzzentrums für Tribologie gemeinsam mit der AC2T Research GmbH aus Wiener Neustadt. Der Förderzuschlag für dieses große Forschungsvorhaben ProDSS sichert nun den Vorarlbergern Unternehmen auch für die nächsten fünf Jahre den Zugang zu hochstehenden Forschungsaktivitäten bei V-Research." [ V-Research ]
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