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[ 10.02.2010 ]
ELB-Form in Vandans nach schwierigem Jahr mit starkem Aufwärtstrend.Formkurve zeigt nach obenMan habe die Zeit gut genützt und die Hausaufgaben gemacht, sagt ELB-Form-Geschäftsführer Jürgen Kortenkamp. Schon in der schwierigen Zeit sei es geglückt, neue Aufträge an Land zu ziehen. Kortenkamp spricht von einem akzeptablen Ergebnis in einem herausfordernden Jahr. Die Form-Group, eine 100-Prozent-Tochter von Erne Fittings, arbeitet größtenteils als Zulieferer für die Automobilindustrie. Und der ist es im vergangenen Jahr zu Beginn alles andere als gut ergangen. Das hat auch das Hightech-Unternehmen im Montafon zu spüren bekommen. 95 Prozent des Umsatzes macht ELB-Form in der Automativen Sparte mit Rohrkomponenten für den Motorenbau. Im letzten Quartal 2009 habe es bereits eine leichte Verbesserung der Auftragslage gegeben. „2010 gibt es sowohl kurzfristig als auch längerfristig sehr positive Signale", so Geschäftsführer Kortenkamp. 12 zusätzliche Mitarbeiter konnten wieder eingestellt werden. Die Formkurve stimmt. Schon in den nächsten Wochen könnte sich viel tun. Kortenkamp spricht von zwei Großaufträgen, die unterschriftsreif ausverhandelt seien. Der Abschluss stehe unmittelbar bevor. „Für den Standort Vandans bedeutet das eine zusätzliche Auslastung."
Engagierte Mitarbeiter 150 Mitarbeiter haben in Vandans ihren Arbeitsplatz. Viele von ihnen kommen aus der Region. Kortenkamp schätzt ihre Handschlagqualität und die große Identifikation zum Unternehmen, das im Vorjahr 20 Millionen Euro umgesetzt hat. Die Form-Group genießt in der Automobilbranche einen exzellenten Namen. Die Rohrkomponenten (Kühlwasser-, Ladeluftrohre, Abgaskomponenten) finden sich in fast allen europäischen Premium-Fahrzeugen. Audi in Ingoldstadt ist der größte Kunde. Geliefert wird aber auch an BMW, Mercedes, Porsche und französische sowie italienische Hersteller. Ziel sei es, das Kerngeschäft auszubauen und mit dem zweiten Geschäftsfeld, der Industriesparte (Anlagenbau, Luftfahrt, Schienenfahrzeugbau etc.) ein zusätzliches Standbein aufzubauen. Denn Stabilität ist für Jürgen Kortenkamp besonders wichtig. Gerade in unruhigen Zeiten wie diesen. [ VN ]
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