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[ 10.10.2009 ]
Büro-Highlight für WarschauSchertler Lauterach via S+B-Gruppe Miterrichter des 50 Mill. Euro teuren „Zebra Tower“.60 Meter hoch, 50 Mill. Euro teuer, mit von hinten beleuchteten Fensterpaneelen auch für Multimedia-Präsentationen an der Außenfassade geeignet, vor allem jedoch im pulsierenden Zentrum von Warschau am auch historisch markanten Kreuzungspunkt von acht Einfallsrichtungen gelegen: Das ist der innovative Büroturm „Zebra Tower" am Kreisverkehr Rondo Jazdy Polskiej im Herzen der Hauptstadt Polens, den die S+B Gruppe AG eben errichtet und bis Ende 2010/Anfang 2011 vollumfänglich vermietet haben möchte.
23 Jahre Vorsprung S+B steht für Schertler und Beck, genauer für den Lauteracher Bauunternehmer Günter Schertler und den Wiener Architekten Alfred Michael Beck, die gemeinsam als Investoren, Projektentwickler und Generalübernehmer seit 1986 europaweit komplexe Projekte realisieren. S+B-Vorstand DI Reinhard Schertler gestern im „VN"-Gespräch: „Unser Team versteht sich perfekt aufs ganzheitliche Zusammenspiel von Planung, Bauführung, kaufmännischer Steuerung und Vermarktung. Das S+B-Geschäftsvolumen verteilt sich heute zu zwei Fünfteln auf Österreich, sprich: Wien, und zu drei Fünfteln auf den CEE-Raum, wobei in diesem je ein Drittel der Aktivitäten Tschechien, Polen und Rumänien zugeordnet werden kann. Polen ist übrigens einziges EU-Land mit durchgängigem BIP-Wachstum seit Jahren. In CEE insgesamt haben wir uns in diesen 23 Jahren einen großen Vorsprung auf andere Projektentwickler erarbeitet. Und wir beanspruchten auch nie eine Rückhaftung durch Republik oder Kontrollbank, in den Projekten steckt ausnahmslos Geld unserer Gruppe und einer österreichischen Partnerbank."
Attraktiver Mix Vom „Zebra-Tower" hat S+B die Hälfte des Rohbaus mit dem 8. Stockwerk soeben abgeschlossen, die Aufträge für Haustechnik und Fassadengestaltung sind vergeben. Einer der Haupttrümpfe von S+B auch hier: Die kleinteilige Vermietungsstruktur von 250 bis 500 m² aufwärts, wobei Zwei-Etagen-Büros mit Hängeboden und flexible Raumeinteilung anspruchsvollsten und komfortbewusstesten Mietern Genüge tun. Schertler: „Für 30 Prozent der Nutzfläche existieren schon Vorvereinbarungen mit Mietern. Wir als Projektbetreiber bleiben vorerst auch Vermieter, ein Verkauf der Immobilie - z. B. an Versicherungskonzerne oder deutsche Fonds - wird frühestens nach endgültiger Fertigstellung und rundum funktionierender Objektnutzung ein Thema."
Einzigartige Form Der „Zebra-Tower" wird ein Top-Bürostandort bezogen auf ganz Osteuropa werden. Der Nutzer-Mix beinhaltet auch zahlreiche Restaurants und Geschäfte, zwei Untergeschosse nehmen 124 Parkplätze auf. Die planenden Architekten - Martin Tröthan vom Büro Hoffmann Architekten und Pjotr Bujnowski in Warschau - stimmten den Tower mit städtebaulicher Umgebung und Infrastruktur ebenso ab wie auf die drei Hauptforderungen nach Wirtschaftlichkeit, Nutzerfreundlichkeit und Gestaltungsfreiraum für die Mieter. Lüftung, Klima- und Beleuchtungssysteme verkörpern letzten Stand des Machbaren. Buchstäblich einzigartig ist schließlich die geschwungene, abgerundete Form des 16-stöckigen Bürohochhauses - eine Entsprechung an die für Betrachter sich hier ergebenden variierenden Perspektiven. [ VN - Erich Ortner ]
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