Innovationspreis geht heuer an das Hohenemser Unternehmen HighQLaser.
Land Vorarlberg und Wirtschaftskammer vergeben alle zwei Jahre den Vorarlberger Innovationspreis.Gestern Abend konnte das Hohenemser Technologieunternehmen HighQLaser den begehrten Preis entgegennehmen. Als innovativstes Kleinunternehmen wurde die Dornbirner Firma Amasond ausgezeichnet.
Weltneuheit bei Laser
Eine Weltneuheit in der Lasertechnologie stammt von HighQLaser in Hohenems. Der neue femtoREGEN UltraCompact Laser erzeugt aufgrund der hohen Taktung von zweihunderttausend Pulsen pro Sekunde keine Wärme. Als Kaltlaser eröffnet er völlig neue Möglichkeiten für die Medizintechnik, zum Beispiel bei Operationen. Zudem kann man mit der neuen HighQLaser-Technik praktisch alle Oberflächen bearbeiten.
Die HighQLaser Production GmbH wurde 1999 von Dr. Daniel Kopf gegründet. Ein neues Betriebsgebäude für die bereits über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in Rankweil im Entstehen.
Den zweiten Preis konnte das Rankweiler Unternehmen Hirschmann Automotive entgegennehmen. Man nennt Hirschmann Automotive den neuen magnetischen Foliensensor, der vor allem in Autos eingesetzt werden wird.
Mit einem Anerkennungspreis wurde Bachmann Elektronik, Feldkirch, geehrt. Bachmann Elektronik in Feldkirch ist Experte für Maschinensteuerungen und seit kurzer Zeit auch für die Steuerung der Sicherheitstechnik. Im Werk in Feldkirch-Tosters werden nicht nur die Leiterplatten gefertigt, sondern auch die Steuerungen zusammengebaut.
Eine weitere Anerkennung vergab die Jury an das Feldkircher Unternehmen A.M.I., das einen besonderen Infusionsport entwickelt, den Clip-a-Port. Hauptsächlich sind es Krebspatienten, die von der Innovation profitieren. Als Port bezeichnet man eine Art Ventil, das operativ unter die Haut gesetzt wird. Es dient dazu, Medikamente intravenös zu verabreichen.
Dispositionssoftware
Ein weiterer Annerkennungspreis ging an die Firma Dorner Elektronic in Egg. Sie hat die Dispositionssoftware Dorner BRM für die Verwaltung und Planung von Personal- und Maschinenressourcen in der Bauwirtschaft entwickelt. Damit kann das Personal optimal eingesetzt werden.
Den Sonderpreis als innovativstes Kleinunternehmen erhielt Amasond aus Dornbirn. Mit einem innovativen Verbauverfahren und einem neuen Erdsondensystem für Wärmepumpen kann die Effizienz gegenüber Konkurrenzprodukten wesentlich gesteigert werden. Das Verfahren ist für den Bauherrn sehr günstig.


